Ziele

Das SERFA-Projekt basiert auf einer Partnerschaft von Organisationen aus acht europäischen Ländern. Ziel ist es, die Attraktivität der beruflichen Ausbildung für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen zu steigern. Das Projekt startete im Oktober 2016 und endet im September 2018 mit einer Laufzeit von 2 Jahren.

In der europäischen Union stellen KMU mehr als zwei Drittel aller Arbeitsplätze im Privatsektor und verfügen über ein hohes Innovationspotenzial. Wenn es um das Thema Ausbildung geht, gibt es in den unterschiedlichen Ländern auf Seiten der Betriebe eine große Nachfrage nach Unterstützung und Beratung. Denn Ausbildungsplätze anzubieten, stellt viele KMUs vor Herausforderungen und Fragen: Welche Zusatzqualifikationen werden im Unternehmen gebraucht? Welche Einsatzorte sind für die Ausbildung wichtig? Welche Informationen und Meilensteine enthält der Ausbildungsplan?

Die Entwicklung und Bereitstellung von praxisorientierten Tools und einer passgenauen Beratungsdienstleistung für KMU ist deshalb das wichtigste Projektziel.

Handlungsleitende Fragen:

  • Mit welchen Problemen sind kleine und mittlere Unternehmen im Rahmen der Ausbildung konfrontiert?
  • Welche Vorteile sind mit der betrieblichen Ausbildung für beteiligte Akteure verbundenen?
  • Wie müssen Beratungsangebote und Dienstleistungen aussehen, um Lösungen für die jeweiligen Probleme zu finden?

Die Entwicklung von spezifischen Angeboten und Dienstleistungen soll in Zusammenarbeit mit den Betrieben gestaltet werden. Zusätzlich möchte SERFA ein (europäisches) Netzwerk von Ausbildungsbotschaftern/innen aufbauen, über das sich Ausbildungsbetriebe auf regionaler Ebene, aus ganz Deutschland und Europa austauschen können.

Das Projekt ist zu 80% gefördert von Erasmus Plus - Leitaktion 3 Schwerpunkt “Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen in Ausbildung”. Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union mit Unterstützungsleistungen im Bereich Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport in Europa.